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Selbsterkenntnis und Selbsterziehung

Annette Schönherr

Die Bedeutung von Selbsterkenntnis und Selbsterziehung wurde schon im antiken Griechenland erkannt: Der Orakelspruch von Delphi „Erkenne dich selbst“ zielt auf Selbsterkenntnis und „Werde, der du bist!“ ermahnt zur Selbsterziehung. Die Autorin nimmt auf beide Forderungen der Antike Bezug, wenn sie die pädagogischen, psychotherapeutischen und gesellschaftsbildenden Kategorien von Selbsterkenntnis und Selbsterziehung aufzeigt. Sie zieht dazu Biografien und Werke von Michel de Montaigne, Immanuel Kant, Georg Christoph Lichtenberg, Sigmund Freud, Alfred…

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Verlag
VTA
Sprache
Deutsch
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Produktbeschreibung

Die Bedeutung der Selbsterkenntnis und Selbsterziehung wurde schon im antiken Griechenland erkannt: Während der Orakelspruch von Delphi „Erkenne dich selbst“ unmittelbar auf die Selbsterkenntnis abzielt, mahnt der zweite Sinnspruch „Werde, der du bist!“ die Selbsterziehung des Menschen an. Explizit auf beide Forderungen der Antike Bezug nehmend, wird in der vorliegenden Arbeit untersucht, inwieweit die Themen der Selbsterziehung und Selbsterkenntnis in der Conditio humana sichtbar werden, und welche ihrer Strukturelemente nachweisbar sind, die im weitesten Sinne als pädagogische, psychotherapeutische und gesellschaftsbildende Kategorien gelten können. Hierzu werden Biografien und Werke herangezogen von Michel de Montaigne, Immanuel Kant, Georg Christoph Lichtenberg, Sigmund Freud, Alfred Adler, Carl Gustav Jung, Karen Horney und Jean-Paul Sartre in ihrer besonderen Nähe zur Selbsterkenntnis und Selbsterziehung. Unter anderem wird im zweiten Teil des Buches der Anschluss an die philosophisch-anthropologische Diskussion über den Begriff der Person hergestellt.