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realistisch sein: das unmögliche verlangen

Walter Moßmann

Wahrheitsgetreu gefälschte Erinnerungen

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19,55 

Verlag
Der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG
Sprache
Deutsch
Artikel-Nr.
Lieferzeit
4-7 Werktage* (Deutschland)

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Produktbeschreibung

“realistisch sein – das unmögliche verlangen” versammelt autobiografische Skizzen Walter Mossmanns aus den sechziger und
siebziger Jahren. Der Titel erinnert an Graffiti aus dem Pariser Mai, dennoch hält Mossmann Abstand zur Achtundsechziger-Memorial-Industrie und beschreibt aus einer radikal subjektiven Sicht seine historischen Momente zwischen 1961 und 1979. Für ihn ist das wichtigste Datum nicht 1968, sondern 1973, als sein Denken und Handeln sich in eine neue Richtung quer zu allen Parteien entwickelt und er sich in Bürgerinitiativen und der Anti-Atomkraft-Bewegung engagiert.
Mossmanns Rückblenden in die eigene Familiengeschichte beleuchten
die Zeit des Nationalsozialismus; die Zeitgenossen, denen er begegnet, sind – abgesehen von Dutschke und Biermann – so unbekannt wie jener entlaufene Rotbrigadist Marco Pisetta, der bei ihm untertaucht, im verdunkelten Gästezimmer Madonnenbilder malt und von einer Rehabilitation als Freiheitskämpfer in Chile träumt. Ein sehr persönliches Buch und ganz nebenbei auch ein Beitrag zur Geschichte des Liedermachens.