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Iwein

Der «Iwein» Hartmanns von Aue schildert den Konflikt zwischen persönlichem Wohlergehen und Waffenruhm, Minne und gesellschaftlicher Pflicht im Kodex des Hochmittelalters. Die vorliegende Ausgabe vereinigt den mittelhochdeutschen Text mit der Prosaübersetzung Max Wehrlis und ist geschmückt mit Farbtafeln der Iwein-Fresken von Burg Rodenegg aus dem frühen 13. Jahrhundert.Der Themenkreis um den sagenhaften König Artus gehört zu den zentralen Stoffen des Hochmittelalters. Chrétien schuf in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts…

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Verlag
Manesse
ISBN-13
9783717517603
Sprache
Deutsch
Artikel-Nr.
CL 7712 - 278g
Lieferzeit
4-7 Werktage* (Deutschland)

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Produktbeschreibung

Der «Iwein» Hartmanns von Aue schildert den Konflikt zwischen persönlichem Wohlergehen und Waffenruhm, Minne und gesellschaftlicher Pflicht im Kodex des Hochmittelalters. Die vorliegende Ausgabe vereinigt den mittelhochdeutschen Text mit der Prosaübersetzung Max Wehrlis und ist geschmückt mit Farbtafeln der Iwein-Fresken von Burg Rodenegg aus dem frühen 13. Jahrhundert.

Der Themenkreis um den sagenhaften König Artus gehört zu den zentralen Stoffen des Hochmittelalters. Chrétien schuf in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts ein Grundkorpus für die lange und vielfältige Tradition des abendländischen Ritterromans. Hartmann von Aue begründete den deutschen Artusroman. Wohl bald nach 1180 bearbeitete er den «Erec» des Chrétien von Troyes verhältnismäßig frei und, vielleicht erst gegen 1205, in engerem Anschluss an Chrétien den «Iwein».

Dem Erzählmodell des «doppelten Cursus» entsprechend, folgt einer ersten Abenteuerrunde, die Iwein zur Ehe mit Laudine und zur Königsherrschaft führt, die Krise, der Sturz ins Namenlose, Ziellose: Der rasch und märchenhaft erreichte Glückszustand wird problematisiert, ein Gang nach innen muss angetreten werden. Die Heilung, das Erwachen, die Auferstehung Iweins schildert Hartmann unter österlichen Vorzeichen und mit einem erstaunlichen Vokabular der Selbsterfahrung. Eine zweite, lange und komplizierte Abenteuerfahrt führt Iwein zu sich selbst und zur Versöhnung mit Laudine.

Hartmann, von seinen Zeitgenossen Wolfram von Eschenbach und Gottfried von Straßburg gleichermaßen gerühmt, verkörpert höchste höfische Dezenz im Bestimmen der sittlichen Werte wie im geselligen Ton seiner Rede.