‘… Ihr ewig dankbarer B. Jülg’ Briefwechsel der Sprachwissenschaftler Bernhard Jülg (1825–1886) und Hans Conon von der Gabelentz (1807–1874)

Bernhard Jülg dürfte heute nur noch einigen Linguisten als Herausgeber von J.S. Vaters Bibliographie der Grammatiken und Lexika (1847) und einigen klassischen Philologen als Professor an den Universitäten Lemberg, Krakau und Innsbruck bekannt sein. Berühmt war er jedoch als Pionier der Mongolistik. Nachdem er 1847 sein Doktorat von der Universität Kiel für eine Skizze der kalmükischen Grammatik erhalten hatte und damit wohl der erste Doktor in diesem Fach überhaupt war,…

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Vorrätig

Zustand
Verlag
Harrassowitz Verlag
ISBN-13
9783447069106
Sprache
Deutsch
Artikel-Nr.
CL 3359 - 400g
Lieferzeit
4-7 Werktage* (Deutschland)
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Produktbeschreibung

Bernhard Jülg dürfte heute nur noch einigen Linguisten als Herausgeber von J.S. Vaters Bibliographie der Grammatiken und Lexika (1847) und einigen klassischen Philologen als Professor an den Universitäten Lemberg, Krakau und Innsbruck bekannt sein. Berühmt war er jedoch als Pionier der Mongolistik. Nachdem er 1847 sein Doktorat von der Universität Kiel für eine Skizze der kalmükischen Grammatik erhalten hatte und damit wohl der erste Doktor in diesem Fach überhaupt war, wollte I.J. Schmidt (1779–1847), der Begründer der Mongolistik in Europa, Jülg zu seinem Nachfolger an der Petersburger Akademie der Wissenschaften machen, was sein vorzeitiger Tod aber verhinderte. Das Kalmükische blieb indes für Jülg ein Leben lang sein Hauptinteresse, er sammelte und kopierte kalmükische Manuskripte und veröffentlichte die Erzählungszyklen Arji Borji und Siddhi-Kür in mongolischer bzw. kalmükischer Version mit deutscher Übersetzung. Für diese Publikation mussten mongolische und kalmükische Schrifttypen geschnitten werden, für deren Finanzierung Jülg die Österreichische Akademie und einen Innsbrucker Buchhändler gewinnen konnte.
In Jülgs Korrespondenz mit dem berühmten Sprachwissenschaftler Hans Conon von der Gabelentz lässt sich die Lebensgeschichte dieses unermüdlichen Gelehrten beispielhaft nachvollziehen und zugleich spiegelt sie die Entwicklung der Sprachstudien im Deutschland des 19. Jahrhunderts wider.