SinneWerk gGmbH
Bücher spenden

Gelesene Wirklichkeit

Ruth Klüger

Fakten und Fiktionen in der Literatur

Weiterlesen

16,05 €

Verlag
Wallstein Verlag
Sprache
Deutsch
Artikel-Nr.
Lieferzeit
4-7 Werktage* (Deutschland)

FAQ

Lust auf Lesen?

Finde dein nächstes Buch

Marisa Siguan
Schreiben an den Grenzen der Sprache
Zustand: Gut
30,00 €
Herbert Molderings
Die nackte Wahrheit
Zustand: Gut
14,95 €
Christine Shojaei Kawan, Daniel Drascek, Doris Boden, Hans-Jörg...
Enzyklopädie des Märchens / Ibn al-Gauzi – Kleines Volk
Zustand: Gut
30,00 €
Christine Shojaei Kawan, Daniel Drascek, Doris Boden, Hans-Jörg...
Enzyklopädie des Märchens / Prüfung – Schimäremärchen
Zustand: Gut
30,00 €
Mark Twain
Ist Shakespeare tot?
Zustand: Gut
3,34 €
Entdecke mehr Bücher!

Gespendete Bücher für den gemeinnützigen Zweck

Wir verkaufen seit 20 Jahren Bücher auf verschiedenen Plattformen im Internet, um unsere Projekte für Inklusion und Kultur zu ermöglichen. Mittlerweile haben wir ca. 40.000 unterschiedliche Titel im Angebot und es kommen jeden Tag neue hinzu, vom Kinderbuchklassiker bis hin zum wissenschaftlichen Fachbuch.

Bei jedem der Bücher handelt es sich um gespendete, gebrauchte Bücher, die auf diesem Wege einen neuen Leser finden möchten.
Produktbeschreibung

Steht es dem Schriftsteller frei, einen historischen Stoff in einem literarischen Text nach eigenen Maßgaben zu verändern? Von Platon bis Philip Roth reicht das Spektrum der Texte, anhand derer Ruth Klüger dieser Fragestellung nachgeht.

Was ist wahr? – Wie steht es um das Verhältnis des geschichtlichen Faktums zum Erzählen davon? – Ruth Klüger beschäftigen seit vielen Jahren die philosophischen, moralischen und nicht zuletzt ästhetischen Dimensionen dieses Problems. Warum hat der Dramatiker Schiller Jeanne d’Arc auf dem Schlachtfeld sterben lassen, wiewohl er es als Historiker besser wußte? Wieso können wir es leicht hinnehmen, daß er Maria Stuart so deutlich »verjüngt«, fänden es aber unverzeihlich, hätte Tolstoi Napoleons Niederlage im Rußlandfeldzug unterschlagen? Warum wird ein und derselbe Text ganz neu gelesen, wenn man erfährt, daß sein Verfasser nicht eigene Erinnerungen aufgeschrieben hat, etwa als ein Überlebender der Lager, sondern eine Romanhandlung in Ich-Form erfunden hat? Warum findet man unter Umständen kitschig, wovon man vorher ergriffen war? »Die Autobiographie ist ein Werk, in dem Erzähler und Autor zusammenfallen, eins sind.« Und so gewiß Ruth Klüger das Schreiben über die eigenen Erfahrungen in einem Grenzdorf zwischen Geschichte und Belletristik angesiedelt sieht, so sicher hält sie fest an der Identität eines Ich, das Zeugnis ablegen kann.