Öffnet in einem neuen Tab
SinneWerk gGmbH
Bücher spenden

Gegen das Schweigen

Luise F. Pusch

Dieser Artikel ist leider nicht mehr in unserem Shop verfügbar. Eventuell bietet Amazon das Buch an. Mit einem Kauf über den Affiliate-Link unterstützen Sie dennoch den sozialen Zweck der SinneWerk gGmbH.

Von den ersten Nachkriegsjahren durch die Wirtschaftswunderzeit in die „Swinging Sixties“: Geschichten wie ihre waren jahrzehntelang kaum erzählbar. Die Geschichte der Kindheit in Ostwestfalen, der Schülerin mit Liebe zur Musik, der Studentin an der Uni Hamburg ist auch die Geschichte einer lesbischen jungen Frau im Zeitalter der Ultra-Homophobie. Im Sommer 2020 schrieb Luise F. Pusch ihre Erinnerungen an ihre bedrückende lesbische Kindheit und Jugend auf. Als Trigger wirkte der Corona-Lockdown:…

Weiterlesen
Zustand
Verlag
AvivA
ISBN-13
9783949302091
Sprache
Deutsch
Artikel-Nr.
FJ 8405 - 438g
Lieferzeit
4-7 Werktage* (Deutschland)

FAQ

Lust auf Lesen?

Finde dein nächstes Buch

Michael Lüders
Never Say Anything
Zustand: Gut
3,00 €
Erwin Koch
Nur Gutes
Zustand: Gut
8,39 €
Bernd W. Seiler
Fontanes Berlin
Zustand: Gut
19,60 €
Valerie Jakob
Mauersegler
Zustand: Gut
3,00 €
Ivar Leon Menger
ANGST
Zustand: Gut, Sehr gut
Preisspanne: 5,44 € bis 6,90 €
Entdecke mehr Bücher!

Gespendete Bücher für den gemeinnützigen Zweck

Wir verkaufen seit 20 Jahren Bücher auf verschiedenen Plattformen im Internet, um unsere Projekte für Inklusion und Kultur zu ermöglichen. Mittlerweile haben wir ca. 40.000 unterschiedliche Titel im Angebot und es kommen jeden Tag neue hinzu, vom Kinderbuchklassiker bis hin zum wissenschaftlichen Fachbuch.

Bei jedem der Bücher handelt es sich um gespendete, gebrauchte Bücher, die auf diesem Wege einen neuen Leser finden möchten.
Produktbeschreibung

Von den ersten Nachkriegsjahren durch die Wirtschaftswunderzeit in die „Swinging Sixties“: Geschichten wie ihre waren jahrzehntelang kaum erzählbar. Die Geschichte der Kindheit in Ostwestfalen, der Schülerin mit Liebe zur Musik, der Studentin an der Uni Hamburg ist auch die Geschichte einer lesbischen jungen Frau im Zeitalter der Ultra-Homophobie.
Im Sommer 2020 schrieb Luise F. Pusch ihre Erinnerungen an ihre bedrückende lesbische Kindheit und Jugend auf. Als Trigger wirkte der Corona-Lockdown: Auch in den reaktionären 1950er und 1960er Jahren bis weit über die sogenannte sexuelle Revolution hinaus waren Kontakte mit Mitmenschen bedrohlich, Gesellschaft gefährlich, Alleinsein Rettung und Erholung vom Zwang zur Verstellung und von lähmender Angst.
Schwule Schriftsteller wie Paul Monette, Didier Eribon, Douglas Stuart oder Daniel Schreiber haben erschütternde Berichte über die Kämpfe und Krämpfe ihrer schwulen Kindheits- und Jugendjahre vorgelegt. Lesben haben weiter geschwiegen. Luise F. Pusch bricht dieses lesbische Schweigen über das unerträgliche Heranwachsen in jenen homophoben Nachkriegsjahrzehnten.
So persönlich wie reflektiert legt die feministische Sprachwissenschaftlerin Zeugnis ab von einer bislang vielverschwiegenen Realität: „Was uns angetan wurde, muss endlich ans Licht“, sagt sie, „damit nicht die gleichen Fehler immer wieder passieren und um künftiges Leid zu verhindern.“
Schon vor 41 Jahren hat Pusch mit ihrem autobiografischen Bericht „Sonja. Eine Melancholie für Fortgeschrittene“ über den lesbischen Alltag zweier Studentinnen 1965 bis 1976 Ähnliches gewagt. „Sonja“ beginnt dort, wo „Gegen das Schweigen“ aufhört.