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Die Macht der Karten

Ute Schneider

Eine Geschichte der Kartographie vom Mittelalter bis heute

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10,00 

Verlag
Primus in Herder
Sprache
Deutsch
Artikel-Nr.
Lieferzeit
4-7 Werktage* (Deutschland)

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Produktbeschreibung

Wir gehen tagtäglich mit Karten um – dabei nehmen wir die sachliche Richtigkeit der Karten als gegeben. Karten sind jedoch kein objektives, wertefreies Abbild der Welt, sondern immer auch Ausdruck eines bestimmten Weltbilds. Den unmittelbaren Zusammenhang von Weltsichten und ihrer kartographischen Repräsentation veranschaulichen mittelalterliche Karten auf eindrückliche Weise. Sie organisieren die Welt nicht nach uns vertrauten topographischen, sondern nach heilsgeschichtlichen Kriterien. In Klöstern gezeichnet, illustrieren sie die biblische Geschichte der Menschheit mit ihren relevanten Orten. Sie dienten kaum der Orientierung im geographischen als vielmehr im heilsgeschichtlichen Raum und seiner Zeit.
Verschiedenste Repräsentationen der Welt in Gestalt von Karten und Globen sind der eindrucksvolle Ausgangspunkt dieses Buches, an den sich eine Reihe von Fragen anschließen: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem formalen und funktionalen Wandel von Karten im Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit und Veränderungen im Wissen über die Welt? Wie kommt es von den heilsgeschichtlichen Mappae mundi des Mittelalters zu den topographischen Karten der Neuzeit? Wie entsteht die uns vertraute Form der Repräsentation der Welt auf Karten?
Ute Schneider eröffnet einen spannenden Zugang zur Geschichte der Kartographie vom Mittelalter bis heute.