Das Mainzer Evangeliar

Harald Wolter- von dem Knesebeck

Dieser Artikel ist leider nicht mehr in unserem Shop verfügbar. Eventuell bietet Amazon das Buch an. Mit einem Kauf über den Affiliate-Link unterstützen Sie dennoch den sozialen Zweck der SinneWerk gGmbH.

Um 1250 entstand im Bistum Mainz eines der bedeutendsten Werke der deutschen frühgotischen Buchmalerei: das Mainzer Evangeliar. In Ausstattungsreichtum und stilistischer Bedeutung überragt der Codex die Buchproduktion seiner Zeit bei weitem. 100 Blatt sind durchgehend in Goldtinte geschrieben und mit 71 Einzelbildern zum Neuen Testament sowie zahlreichen Initialen in reinstem Zackenstil geschmückt.

Weiterlesen
Zustand
Verlag
Schnell & Steiner
ISBN-13
9783795419554
Sprache
Deutsch
Artikel-Nr.
FF 7829 - hermes
Lieferzeit
4-7 Werktage* (Deutschland)
Lust auf Lesen?

Finde dein nächstes Buch

Nach Italien!
Zustand: Gut
3,00 
Dumont Dokumente: Bruce Nauman.
Zustand: Gut
12,42 
Max Raphael
Werkausgabe. 11 Bände in Kassette
Zustand: Gut
3,48 
Caspar David Friedrich
Die Kunst als Mittelpunkt der Welt
Zustand: Gut
3,00 
Horst Bredekamp
Sandro Botticelli Primavera
Zustand: Gut
7,77 
Entdecke mehr Bücher!

Gespendete Bücher für den gemeinnützigen Zweck

Wir verkaufen seit 20 Jahren Bücher auf verschiedenen Plattformen im Internet, um unsere Projekte für Inklusion und Kultur zu ermöglichen. Mittlerweile haben wir ca. 40.000 unterschiedliche Titel im Angebot und es kommen jeden Tag neue hinzu, vom Kinderbuchklassiker bis hin zum wissenschaftlichen Fachbuch.

Bei jedem der Bücher handelt es sich um gespendete, gebrauchte Bücher, die auf diesem Wege einen neuen Leser finden möchten.
Produktbeschreibung

Der mächtige Mainzer Erzbischof gilt als Stifter oder Adressat dieser Prachthandschrift aus der Mitte des 13. Jhs. Bewusst knüpft der unbekannte Meister an die kaiserliche Tradition der goldenen Evangelienbücher aus karolingischer und ottonischer Zeit an. Stilistisch steht er dagegen ganz im Zeichen der neuen Zeit: Beeinflusst von der entstehenden gotischen Architektur und Plastik verbreitete sich im 13. Jh. der Zackenstil, eine nach der zackigen, scharfbrüchigen Gestaltung der Gewänder bezeichnete Spielart des gotischen Figurenstils, die hier in reinster Ausprägung vorliegt.

Ein virtuoser Bilderzyklus im neuen Stil visualisiert in zahlreichen Miniaturen Szenen aus dem Neuen Testament. Einmalig für das 13. Jh. ist die Fülle der Bilder zum Leben Jesu: Kindheitsgeschichte, Jesu Wunderwirken, Passion, Kreuzestod, Beweinung und Auferstehung werden zumeist auf Goldgrund und in tief leuchtenden Farben eindrucksvoll dargestellt. Spürbar ist der thematische Einfluss der christologischen Bilderzyklen der Reichenauer und Trierer-Echternacher Handschriften aus dem 10. und 11. Jh.

Der prachtvolle Begleitband zur Sonderausstellung in Mainz anlässlich der Faksimi-lierung des Codex beleuchtet Entstehungsgeschichte und liturgische Funktion der Prachthandschrift. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung des künstlerischen Programms und der Ausstattung.

Begleitbuch zur Ausstellung der Faksimile-Edition im Gutenberg-Museum Mainz vom 22. Juni – 16. September 2007.

Reich illustrierte Darstellung eines Glanzlichtes der frühgotischen Buchmalerei – ein Augenschmaus nicht nur für Freunde der Buchmalerei!