3
Fr
20:00
Café Tasso    
Konzert (Latin Blues / Latin Jazz):
Daniel Puente Encina

Der chilenische Singer-Songwriter und Gitarrist Daniel Puente Encina wurde 2019 mit dem englischen „The Lukas“ (Latin UK Awards) in der Kategorie European Jazz/Folk Act of the Year ausgezeichnet. Im Rahmen seiner Konzert-Tour präsentiert er ein erlesenes, mit (Musik)Geschichte und Anekdoten gespicktes Latin Blues- und Latin Jazz-Soloprogramm mit ausgewählten Stücken aus drei Alben - seinem aktuellen Album Sangre y Sal (Blut und Salz) mit Latin Blues ‚n‘ Swing, Crossover Jazz & Afro-Latin, seinem kosmopolitischen Genre-Mix Chocolate con Ají (Schokolade mit Chili) sowie seinem minimalistischen Karibik-Blues-Album Disparo (Schuss).

Da Puente Encina überwiegend auf Spanisch singt, erklärt er einzelne Songs sowie deren kulturelle Herkunft humorvoll auf Deutsch. Sangre y Sal ist Puente Encinas drittes Album unter eigenem Namen. Inspiriert vom Einfluss Afrikas auf die Música Criolla Perus, Argentiniens und natürlich Chiles, seinem Heimatland, besticht das Werk durch afroperuanische Rhythmen gefärbt mit Flamenco-Nuancen, Guaguancó (kubanischem Rumba), Zamba Argentina und peruanischem Valsa, die auf Latin Swing und Boleros treffen.

Das abwechslungsreiche und überdurchschnittlich unterhaltsame Repertoire spiegelt die musikalische Reise eines ungebändigten Künstlers wieder, der sich mit jedem neuen Album an Originalität selbst übertrifft. Es geht um unmoralische und skrupellose Macht, ewige Verlierer und ihren Abstieg zur Hölle, verkrachte Existenzen, verzweifelte Sünder, um das Meer und unsere Herkunft, verrückte und tödliche Leidenschaft, Liebe, Hoffnung und Hingabe, Alkohol und den Swing der Welt.

Dem ersten Song Relámpago Negro wurde nicht nur ein Musikvideo (Relámpago negro / Schwarzer Blitz) gewidmet sondern er ist auch der von Radios-DJs meist gespielte Track des neuen Albums.  Sangre y Sal war Album der Woche bei WDR 3 Resonanzen und 10 der 11 Songs wurden und werden seit der Album-Veröffentlichung von mehr als 40 europäischen Rundfunkanstalten in Spanien, Frankreich, Holland und Deutschland vorgestellt. Die meistgespielten Songs sind: „Relámpago negro“, „Antes de la caída“, „Frente al Mar“, „Love is the only Sound“, „Sangre y Sal“ y „Bipolar“.

Seit 2012 produziert Daniel Puente Encina unter eigenem Namen. Avantgarde und Tradition verschmelzen im Universum dieses rebellischen Künstlers, der mit seinen unterschiedlichen Projekten wie der antifaschistischen Teenager-Band Pinochet Boys (Santiago de Chile 1984-1987), den multikulturellen Niños Con Bombas (Hamburg 1994-1999) und Polvorosa (Barcelona 2000-2011) seit Ende der 90er Jahre internationalen Kultstatus unter Kennern und Fans genießt. Daniel Puente Encinas mitreißende Musik ist vielen aus Kinofilmen wie Fatih Akins Roadmovie „Im Juli“ oder seinem mehrfach ausgezeichneten, international bekannten Kino-Erfolg „Gegen die Wand“ bekannt.
2019 wurde Puente Encina mit dem englischen Musikpreis The Lukas (Latin UK Awards) in der Kategorie European Jazz/Folk Act of the Year ausgezeichnet.

Artist-Page: www.danielpuenteencina.com

Spotify: Daniel Puente Encina

YouTube https://www.youtube.com/danielpuenteencina

Video-Empfehlung: Relámpago Negro / Schwazer Blitz

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Foto © Roger Askew

 


Eintritt frei - Spende erbeten


9
Do
20:00
Café Tasso    
Lesung:
Die Unerhörten

„Die Unerhörten“ sind kreative, talentierte Autorinnen und Autoren, die mit großem Engagement unerhörte Literatur schreiben und ihre Texte seit 2009 gemeinsam in Berlin vorlesen. Das Besondere an den „Unerhörten Leseabenden“ ist die breitgefächerte Individualität der Schreibstile. 2011 waren „Die Unerhörten“ nominiert zur besten Lesebühne Berlins.

An diesem Abend präsentieren sie Texte unter dem Motto „Willkommen zurück!“.

Mehr auf der Homepage

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10
Fr
20:00
Café Tasso    
Konzert (Gypsy Jazz):
The Francisco Batista Trio

Dieses aufregende neue Projekt aus Berlin, das seine Wurzeln im Gypsy Jazz hat, bietet eine neue Perspektive auf akustische Musik. Indem es sich von der traditionellen Spielweise des Gypsy Jazz entfernt, werden die Einflüsse des Tangos und anderer lateinamerikanischer Rhythmen deutlich hörbar. Das Francisco Batista Trio erforscht die Möglichkeiten der komponierten Musik, indem es Improvisation, Virtuosität und verschiedene Klangfarben kombiniert. Das Ergebnis sind Melodien voller Bilder, Höhepunkte und Geschichten, die darauf warten, gehört zu werden.

Francisco Batista - Gitarre und Kompositionen

George Birkett - Gitarre
Davis West – Geige

YouTube: Live Perfomances (Short extracts)

www.franciscobatistamusic.com/epk

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17
Fr
20:00
Café Tasso    
Konzert (Lateinamerikanische Musik):
Duo Laura Robles & Carlos Corona

Klangwelten lateinamerikanischer Wurzeln kombiniert mit Jazzelementen: Der mexikanische Gitarrist Carlos Corona und die peruanische Perkussionistin Laura Robles beleben die traditionelle Musik ihre Heimatländer durch eigene Kompositionen und Arrangements auf virtuoser zeitgenössischen Art.

Laura Robles/Peru, Percussion: www.laurarobles.de

Laura Robles (Cajón, Batás, Congas, E-Bass) wurde 1981 in Swaziland, Afrika, geboren und wuchs auf in Lima. Bereits mit vier Jahren eröffnete sich ihr durch den Unterricht bei Meister Amador „Chebo“ Ballumbrosio der Zugang zur reichen afro-peruanischen Musiktradition bevor sie der durch seine Arbeit mit Susana Baca international bekannte Juan Medrano „Cotito“ unter seine Fittiche nehmen sollte.

»Sie schlägt den Beat in die ungeschminkte, die wilde Sinnlichkeit. Laura Robles schlägt mit der Kraft der Erde« Wolfram Frommlet, SZ

Carlos Corona/Mexico, Seven strings guitar: www.carloscoronamusic.com

Der mexikanische Guitarist Carlos Corona präsentiert seine eigenen Kompositionen und Arrangements mexikanischer Musik in der brasilianischen siebensaitigen Gitarre. Stark beeinflusst von der Lateinamerikanischen Musik und vom Jazz, Carlos hat sein erstes Album „Siete Cuerdas Tapatías“ in Mexiko 2015 herausgebracht und zeigt damit neue Ausdrucksmöglichkeiten der zeitgenössischen mexikanischen Gitarre mit einer Mischung aus eigenen Kompositionen und Arrangements populärer mexikanischer Musik. Für seine Vorstellung beim International Jalisco Jazz Festival 2016 erhielt der Wahlberliner eine Nominierung als bestes Jazzkonzert in Mexiko.

»Corona erwies sich nicht nur als virtuoser Gitarrist, sondern auch als kreativer Komponist, als Mittler zwischen Tradition und Moderne« Dorit Schlemermeyer, Weser Kurier.

»Nominiert für den „Lunas del Auditorio Award 2016« (Best Jazz Concert Mexico).

YouTube Videos: Robles & Corona Duo / Carlos Corona Quartet. Tres Palabras

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24
Fr
20:00
Café Tasso    
Konzert (Folk/Blues):
Bernd Rinser - RootsRock

Die Konzerte des »Großmeisters des Folk und Blues« sind musikalische Walkabouts. Der Rolling Stone schreibt über die Musik von Bernd Rinser: »es ist etwas Weites in dieser versiert gespielten und gebrochen romantischen Musik, die zum Beispiel Willy DeVille in ähnlicher Weise hätte einfallen können«.

Bernd Rinser, ein Mann mit rauer Schale und empfindsamen Kern, kann man zwischen Townes van Zandt, Seasick Steve, Johnny Cash und Willy DeVille ansiedeln. Die Frage, ob er in erster Linie Bluesmann mit einer Vorliebe für Poesie oder eher Singer/Songwriter mit einer Vorliebe für Blues ist, stellt sich dabei nicht wirklich.

Seine exzellent komponierten Songs sind so überzeugend wie authentisch. Sie sind unsentimental, kunstvoll und doch voller Herzenstöne. Die Konzerte sind ein Muss für alle Romantiker und RootsRock Fans. Wenn dann noch der Bayerische Rundfunk meint, dass Rinsers CDs »die mit Abstand überzeugendsten und authentischsten deutschen Bluesplatten« sind, kann man sich auf ein Konzert der Spitzenklasse einstellen.

Bernd Rinser - RootsRock: folk - blues - americana
www.bernd-rinser.de

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29
Mi
17:00
Café Tasso    
Ausstellung:
Giulia Spugnoli "Nächte"

Nächte

schlaflos

von Straßenlaternen beleuchtet

ohne eine lebende Seele auf der Straße

ein Schatten erscheint am Fenster des gegenüberliegenden Gebäudes

eine tolle Techno-Party

Künstler beim Abendessen auf einer Baustelle

ein Mädchen mit einem Männerhut

begrüßt das erste Licht des Morgens

jemand rettet die Schiffbrüchigen

in der dunklen Nacht des Todes in der Mitte des großen Meeres.

Aussetzung von Vergangenheit und Zukunft

die Gegenwart ist jetzt

die Nacht ist

über die ganze Erde zur gleichen Zeit

widerstandsfähige Nacht

- Giulia Spugnoli

 

„Nächte“ ist eine Serie mit Acryl auf Leinwand. Es sind nächtliche Landschaften mit elektrischer Beleuchtung, der Moment, in dem die Seelen Schutz suchen und sich ausruhen, oder arbeiten, oder feiern. Die Nacht ist ein Moment der Besinnung und Konzentration, in dem Stille herrscht, leicht zu durchbrechen, auch mit einem Seufzer.

Die Ausstellung von Giulia Spugnoli ist bis zum 30. November im Café Tasso zu sehen.


Eintritt frei - Spende erbeten


30
Do
20:00
Café Tasso    
Konzert:
Storyatella - Berliner Shortstories

Der Literatursaloon Lunge existiert seit 2001. Seit 2011 lesen Autoren und Autorinnen jeden letzten Donnerstag des Monats im Café Tasso ihre Geschichten, Texte und Poeme einem wachsenden Publikum vor. Die Vielfalt der Texte brachte viele Augen zum Leuchten, regte Gedanken an, provozierte zustimmende und kritische Bemerkungen, jedoch blieb kaum ein Gast ungerührt.

Dazu gibt es zusätzlich zu den Kurzgeschichten musikalische Beiträge, wodurch die Abende im Literatursaloon Lunge noch einmal eine ganz andere Note erhalten.

Durch das langjährige Bestehen des Literatursaloons und die zunehmende Qualität der Texte inspiriert, gründeten zwei Autoren die Geschichtenzeitschrift STORYATELLA. In ihr erscheinen zahlreiche Geschichten von Autoren und Autorinnen des Literatursaloons.

 Dieser Abend steht unter dem Motto LUNGE # 191 Schreibkampfkunst.


Es lesen: Mechtild Blankenagel, Lydia Kraft, Rose-Mary Hein, Andreas B. Vornehm & Gäste.

Es gilt die 3G-Regel: Eintritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen.


Eintritt frei - Spende erbeten