1
Fr
19:30
Morgenstern    
Lesung:
Josef Schley liest aus seinem Berlin-Krimi "Zentralstadion"

Seit Jahren schon kämpft eine Bürgerinitiative in Charlottenburg-Wilmersdorf gegen die Bebauung des Innenbereiches im denkmalgeschützten WOGA-Komplex am Kurfürstendamm. Jetzt sind die ehemaligen „Tennisplätze am Ku´damm“ zum Schauplatz eines Kriminalfalles geworden: Einer der beiden neuen Inhaber wird ganz in der Nähe der Courts, in der Albrecht-Achilles-Straße, umgebracht. Kriminalhauptkommissar Hans Stern vom LKA Berlin und das Team der Ersten Mordkommission übernehmen den Fall.

 

In seinem neuesten Roman ZentralStadion verknüpft der Berliner Krimi-Autor Josef Schley die realen Fakten um den Verkauf der ehemaligen Tennisanlage an einen Großinvestor mit der fiktiven Wiederaufnahme des Spielbetriebes auf der komplett restaurierten Sportanlage zu einer spannenden Kriminalgeschichte. Lesestoff, der hochaktuell und nicht nur für die Anwohner im Kiez interessant ist.


Eintritt frei - Spende erbeten


29
Fr
19:30
Morgenstern    
Lesung:
Filmkritiker Rochus Wolff stellt sein Buch "33 beste Kinderfilme" vor

Welche aktuellen Filme taugen etwas, gibt es Klassiker, die Kinder auch heute noch gerne sehen? Filmkritiker Rochus Wolff, selbst Vater zweier mittlerweile sehr anspruchsvoller Filmliebhaber, schlägt 33 Filme vor, die alles Mögliche sein mögen, aber auf keinen Fall langweilig. Dabei reicht die Spannbreite vom Märchenfilm bis zur Sinfonie in Pups, vom Krimi aus der großen Stadt bis hin zum stillen Sommerfilm in Dorfkulisse. Glück und Aufregung, Angst (ein bisschen) und Trauer, Liebe und Lernen – Filme, in denen alles steckt, was Kino geben kann.

 

Mit einer Ausnahme: Tumber Zeitvertreib ist in dieser Auswahl nicht dabei. Zu den Filmen aus diesem Buch kann und will man eine Meinung haben, und man kann sie auch nutzen, um eine kleine Reise durch die Filmgeschichte zu beginnen, angefangen mit Lotte Reinigers Die Abenteuer des Prinzen Achmed aus dem Jahr 1923, endend in der Gegenwart bei Königin von Niendorf von Joya Thome.

 

Mehr zum Buch und dem Autor hier beim Verlag Dreiviertelhaus


Eintritt frei - Spende erbeten


30
Sa
19:30
Morgenstern    
Lesung:
Karoline Menge liest aus ihrem Debütroman "Warten auf Schnee"

Seit ihre Mutter fortging, sind Pauli und ihre Schwester Karine auf sich allein gestellt. Pauli ist sechzehn und als Ältere darum bemüht, einen normalen Tagesablauf aufrechtzuerhalten. Doch die Vorräte, die ihre Mutter vor ihrem Verschwinden einkochte, gehen zur Neige, und obwohl noch nicht mal November ist, verheißt der Blick zum Himmel nichts Gutes. Nachdem auch die letzten Bewohner das Dorf verlassen haben und der Mond die Landschaft in ein unheilvolles, blassgrünes Licht taucht, ziehen die fernen Hügel Pauli magisch an. Denn dahinter liegt das Unbekannte, das alle verschluckt – zuerst ihren Vater und später auch Powel, den großen Jungen mit dem seltsamen Gesicht, ihren einzigen Vertrauten. Auf der Suche nach einer Erklärung wandern Paulis Gedanken in die Vergangenheit, und schicksalhafte Geschichten treten ans Licht. Pauli wird klar: Sie muss handeln, bevor der erste Schnee fällt.

 

»Warten auf Schnee« ist ein schnörkelloses Debüt mit präziser Sprache, das durch seine atmosphärische Dichte besticht und eine hypnotische Ruhe ausstrahlt, die den Leser in ihren Bann zieht. Kunstvoll verwebt Karoline Menge, geboren 1986 in Berlin, archaische Märchenmotive zu einer modernen Geschichte, die einen anschwellenden Sog des Unheimlichen erzeugt. Für den Roman wurde die Autorin mit dem Ulla-Hahn-Preis ausgezeichnet.

 

Mehr zum Buch und der Aurorin hier bei der Frankfurter Verlagsanstalt


Eintritt frei - Spende erbeten