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1 Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Paolo Emilio Petrillo - Der Riss: 1915–1943. Die ungelösten Verflechtungen zwischen Italien und Deutschland

 

8. September 1943: Die italienische Regierung schließt einen Waffenstillstand mit den Alliierten und beendet somit den Pakt mit dem Deutschen Reich. Für Italien ist dieser Tag zum Symbol geworden, ein Symbol für die Schwäche, aber gleichzeitig auch für die moralische Kraft der Nation. Was bedeute dieses Datum aber für Deutschland? Und wie haben die deutsche Bevölkerung und die zahlreichen Soldaten in Italien diese Bekanntmachung erlebt? Emilio Petrillo versucht, auch durch einen Rückblick auf frühere Ereignisse, dieser Frage nachzugehen. Seine Quellen sind in erster Linie die 17 Bände der „Meldungen aus dem Reich“, welche, verfasst vom Sicherheitsdienst der SS, die Meinungen der Bevölkerung im Reich aufzeichnen, aber auch zum Großteil noch unbekannte Zeitungsartikel und vor allem auch das Gespräch mit noch lebenden Zeitzeugen. Die Aufarbeitung einer nicht unwesentlichen Episode in der jahrhundertelangen, engen und konfliktreichen Beziehung zwischen Deutschen und Italienern.

 

Paolo Emilio Petrillo ist Journalist und war viele Jahre für verschiedene italienische Medien wie etwa die Tageszeitung „La Stampa“ Korrespondent in Deutschland. Das Buch ist Resultat einer fünfjährigen Recherche.


Eintritt frei - Spende erbeten

1 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Vokaljazz): Sanna Ruohoniemi und Antje Rößeler Duo

 

Sanna Ruohoniemi Antje Rößeler

"LOST IN THE RIGHT FOREST" - Record Release Concert @Café Tasso

Die finnische Sängerin Sanna Ruohoniemi und die Berliner Pianistin Antje Rößeler genießen es, mit der Sprache des Jazz einen musikalischen Dialog zu führen. Improvisation, das Erzählen von Geschichten, eingefangene Melodien und neue Wege der Interpretation und Kommunikation sind die Elemente ihrer gemeinsamen Musik - so entstehen wunderbare Eigenkompositionen und sehr individuelle Versionen von Jazz Standards.

Sanna Ruohoniemi - Gesang
Antje Rößeler - Piano

mit
Birgitta Flick - Saxophon


Eintritt frei - Spende erbeten

2 Sa 20:15
Café Tasso    Konzert (Russischer Tango): Natasha Tarasova & Kapelle Strock

 

Russicher Tango„Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“, schrieb der argentinische Dichter Enrique Discépolo. Aber die Geschichte und das Wesen des russischen Tangos lassen sich noch treffender mit Worten des Lyrikers Hans Beckmann beschreiben: „So oder so ist das Leben, so oder so ist es gut.“

Natasha Tarasova und Kapelle Strock entführen Sie in die reizvolle Welt des russischen Tangos. Ein musikalisches Vergnügen, das aus der Symbiose ernsthafter, virtuoser Klassik und der Warmherzigkeit russischer Volkslieder entsteht.
Zu hören sind exquisite Tango-Lieder von Oscar Strock, Jerzy Peterburgski, Isaac Dunaewski, Eddie Rosner und anderen Komponisten, die die Tradition der russischen Romantik von Tschaikowsky, Rachmaninow und Prokofjew fortführen.

 

Natasha Tarasova - Gesang
Dmitri Dragilew - Piano
Timofey Sattarov - Akkordeon
Andrej Sur - Geige
Anders Grop - Kontrabass


Eintritt frei - Spende erbeten

5 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Jazz): Rick Hannah Solo

 

rick hannah

Der in Philadelphia geborene Jazz-Gitarrist, Komponist und Arrangeur Rick Hannah begann im Alter von zwölf Jahren Gitarre zu spielen, zunächst Rock und andere populäre Musik. Später, in Los Angeles angekommen, widmete er sich intensiv der musikalischen Verbindung von Jazz, Funk und Blues und tourte mit Größen wie Alphonse Mouzon, Bunny Brunel und Brian Auger durch ganz Europa.

Um ein tieferes Verständnis von den Wurzeln des Jazz zu entwickeln, beschäftigt sich Rick Hannah seit Jahren ausschließlich mit klassischem, amerikanischem Jazz. Er spielte Konzerte und Aufnahmen mit der Billy Mitchell/John Bolivar Group, einer der renommiertesten Jazz/R&B-Bands in L.A., und ließ sich 2005 im französischen Straßburg nieder. Mit seinem neu gegründeten Trio veröffentlichte er das Album "Going Forward".

Weitere Infos unter Rick Hannah


Eintritt frei - Spende erbeten

7 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Irmtraud Gutschke - „Eva Strittmatter. Leib und Leben“

 

„So ausführlich habe ich noch nie über mich selbst gesprochen: über meine Kindheit, über mein Leben mit Erwin und über mein Schreiben“, sagte Eva Strittmatter über das Gesprächsbuch „Leib und Leben“, das Irmtraud Gutschke an diesem Abend vorstellen wird.

Eine Frau, hin- und hergerissen zwischen der schwierigen Liebe zu ihrem Mann Erwin Strittmatter und eigenen Emanzipationsbestrebungen als Künstlerin – in dieses Spannungsfeld  hat Irmtraud Gutschke bei vielen persönlichen Begegnungen mit der Dichterin Einblick erhalten. So wird es an diesem Abend auch um Eva Strittmatters zum Teil dramatisches Leben gehen, aus dem heraus ihre Werke entstanden.  Millionenauflagen für eingängige Verse: „Ich schreibe von der einfachen Sache: Geburt und Tod und der Zwischenzeit“, wie es in einem ihrer Gedichte heißt. In ihrer Poesie des Alltags finden Menschen Halt, gerade weil sie bekennt, was andere in sich vergraben.


Eintritt frei - Spende erbeten

8 Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Beate Niemann - Ich lasse das Vergessen nicht zu: NS-Vergangenheit im familiären und kollektiven Gedächtnis.

 

Bruno Sattler, unter Hitler Gestapo-Chef von Belgrad, wurde 1947 in der DDR wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ zu einer lebenslangen Freiheits-strafe verurteilt. Ihm wurde die Mitschuld am Tod von über 10‘000 Menschen nachgewiesen. Er starb 1972 in der Haft. Beate Niemann, seine 1942 in Berlin geborene Tochter, glaubte über 50 Jahre an die Unschuld ihres Vaters. Gekannt hatte sie ihn eigentlich nur aus der Familiensaga und von wenigen kurzen Besuchen im Gefängnis. Er war ihr zu Unrecht verurteilter Held. Erst in den 1990er Jahre mit dem Zugang zu Stasi-Akten und internationalen Archiven musste sie schmerzhaft erkennen, dass ihr Vater ein Massenmörder war. Die Suche nach Unschuld kehrte sich um in die Sache nach Schuld.Ihre fast obsessive Recherche, die ständig neue schockierende Details hervorgebracht hatte, verarbeitete Yoash Tatari in dem Dokumentarfilm Der gute Vater – eine Tochter klagt an (2003, 3Sat und WDR) und Niemann selbst in ihrem Buch: Mein guter Vater. Eine Täterbiographie (Hentrich & Hentrich, 2005).

 

In ihrem neuen Buch beschreibt Niemann nun das Echo, das ihr „Outing“ hinterlassen hat, sei es in den vielen Briefen, die sie bekam, in Begegnungen mit Opfern, mit ZeitzeugInnen oder SchülerInnen. Denn Niemann geht offensiv mit ihrem Erbe um, sie sucht die Begegnung und den Austausch.


Eintritt frei - Spende erbeten

8 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Nordic Folk): hälm

 

"hälm" sind eine brandneue Formation, die sich dem Nordic Folk aus Skandinavien und Kanada verschrieben hat. Zwei Geigen, eine 5-saitige Viola und ein Cello interpretieren Traditionelles, Geliehenes und Selbstgemachtes - kraftvoll, charakterstark und umrahmt von den satten Klängen einer Gitarre.

Zum Zuhören. Zum Tanzen. Zum Freuen. Pure Lebenslust.

 

Laurence Muratet - Cello
Katharina Mindach - Geige
Barbara Steinacker - Geige


Weitere Infos unter www.hälm.eu


Eintritt frei - Spende erbeten

9 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Osteuropäische Folklore): Zhetva

 

ZhetvaSeit 2006 spielen "Zhetva" in Klubs, Kneipen, auf Straßenfesten und Partys und bringen mit ihrer wilden Mischung aus Folk, Rock, Polka und Klassik ihre Fans dazu, die Nacht durchzutanzen. "Zhetva" spielen traditionelle Lieder aus Osteuropa in ihren eigenen Arrangements - dabei trifft russische Melancholie auf Balkangrooves, ungarischer Czardas auf Zigeunerromanzen. Manchmal zart und gefühlvoll, dann wieder wild und kräftig mischen sich Gesang, Klarinette und Geigen zu den Polka- und Reggaerhythmen von Bass, Gitarre und Schlagzeug. Zuhören und vor allem: Tanzen!


Hanka Dietrich - Gesang
Susanne Pudig - Violine, Klarinette, Gesang
Stephan Langer - Gitarre
Till Repp - Bass
Alexander Doll - Schlagzeug

Weitere Infos unter www.zhetva.de


Eintritt frei - Spende erbeten

12 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Jazz): Quentin Cholet Trio

 

Quentin Cholet

Schlagzeuger Quentin Cholet präsentiert sein Trio mit dem in Berlin lebenden Gitarristen Igor Osypov und dem Bassisten Hugo Reydet. Neben ihren eigenen, neuen Kompositionen, die vom amerikanischen Blues und Jazz, aber auch von europäischer Musik beeinflusst sind, werden sie ausgewählte populärere Songs in ihrer ganz eigenen Interpretation spielen.

Die drei Musiker sind vor allem an den Besonderheiten des Klangs interessiert – ihr Fokus auf die Verbindung und harmonische Übereinstimmung innerhalb der Band macht ihre Musik dicht, subtil und höchst dynamisch.

 

Weitere Infos unter Quentin Cholet Trio


Eintritt frei - Spende erbeten

14 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Die Unerhörten - "Abhängig"

 

Nach der Sommerpause im August gibt es gute Nachrichten für alle, die süchtig nach den Kurzgeschichten der UNERHÖRTEN sind: Sie lesen wieder. Und zwar nicht irgendwas, sondern frischen, besten Stoff für alle, die ihre regelmäßige  Dosis Literatur brauchen. Das Thema? Na, "Abhängig", was sonst?! Also - nicht abhängen, sondern vorbeikommen - es gibt Koks für die Ohren!

 

 

Mehr auf der Homepage


Eintritt frei - Spende erbeten

15 Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Eckhard Altmann - Meine schlesische Kinder- und Jugendzeit. Von Lissa bei Breslau nach Kauzleben.

 

Altmann, evangelischer Pfarrer und Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR, thematisiert in seinen autobiographischen Schriften den Verlust der deutschen Ostgebiete und beschreibt die Flucht aus Schlesien, wie er sie als Kind erlebt hatte.

 Aus dem Text: Wir, das heißt die Nazis, immerhin auch eine Art von Deutschen, … hatten versucht, die Polen, die Slawen und andere Untermenschen auszurotten oder zu versklaven. Und nun sagt so ein von den Deutschen geschundenes Wesen zu mir, einem Deutschen: „Jetzt müssen wir zusammenhalten.“

 

Verleger Michael Fischer: „Ein Buch, das dazu auffordert, lieb gewonnene Ansichten noch einmal zu überdenken! Wenn sich auch nur ein Mensch aufrafft, dieses Kapitel deutscher Geschichte sanftmütiger zu betrachten, ist schon viel gewonnen!“


Eintritt frei - Spende erbeten

15 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Weltmusik): Tempeljazz

 

Unmittelbar mit ihrem Erklingen eröffnet die Hang dem Zuhörer einen zauberhaften Raum der Meditation. Manfred Sperling, Papasax und Nicolas Fahy verstehen es, diesen speziellen Klang gekonnt zu erweitern: In ihrem Projekt "Tempeljazz" lassen sie an Saxofon, Klarinette und Cello auf dem sphärischen Klangteppich der Hang improvisierte Jazzmelodien erklingen und schaffen dadurch eine hochinteressante musikalische Fusion.

Manfred Sperling entdeckte die Hang 2008 für sich und lud seinen langjährigen Partner Papasax (Ur-Li Hegelson) sofort zum jammen ein. Nach vier Monaten präsentierten sie erste Stücke mit verschiedenen Hangstimmungen, Saxofon und Klarinette auf der CD „Hang & Sax – Crystal Water“.

Nicolas Fahy stieß 2014 dazu und ein Jahr später nahm das Trio "TEMPELJAZZ - Hang, Sax & Cello" auf - eine Art "meditativer Jazz", bei dem Fahy über seine klassische Ausbildung hinaus seine exzellente Improvisationskunst am Cello beweist, die sich im Spiel mit Papasax und Manfred Sperling voll entfaltet.

Manfred Sperling - Hang
Papasax - Saxophon
Nicolas Fahy - Cello

Weitere Infos unter Tempeljazz


Eintritt frei - Spende erbeten

16 Sa 20:30
Café Tasso    Improvisationstheater: Im freien Fall

 

Erleben Sie ein Feuerwerk komischer Szenen, launiger Episoden und überraschender Momente! Ein Abend voller Premieren - das ist das Improtheater "Im freien Fall" aus Berlin. Es gibt keine Drehbücher und Regieanweisungen, keine Requisiten oder Textvorlagen. Alles was geschieht, geschieht ohne vorherige Überlegungen, hängt ab von der Spontaneität der Schauspieler, ihrem Einfallsreichtum und ihrer Bereitschaft, miteinander zu agieren. Alle Szenen, die Sie an diesem Abend zu sehen bekommen, sind von vorne bis hinten frei erfunden und meisterhaft improvisiert.


Eintritt frei - Spende erbeten

19 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Jazz): Sebastian Böhlen Ensemble

 

Sebastien BoehlenEuropa, Australien, Nordamerika - Sebastian Böhlen spielte in verschiedenen Formationen bereits auf drei Kontinenten, machte als Bandleader, Sideman und Komponist unzählige Rundfunkaufnahmen mit diversen Ensembles und Orchestern und ist auf über 20 CDs zu hören. Mehrfach international als Gitarrist und Komponist ausgezeichnet, war er unter anderem Preisträger bei der "Socar Montreux Jazz Electric Guitar Competition" 2015 und gewann 2012 den "Prix de la meilleure composition" beim Jazzwettbewerb Tremplin d' Avignon.

"Was Sebastian Böhlen angeht, kann offenbar nicht anders als pures Gold zu werden... ein Solo wie ein Objektträger, auf dem sein ganzes Raffinement exemplarisch deutlich wird, die glücklichste Mischung aus komplexem, reifem Intellekt, subtiler, aufgeklärter Ästhetik und so viel emotionalem Reichtum, dass seine Arbeit als Komponist, Arrangeur, Top-Gitarrist und Team-Player nie abzukippen droht in elitäre Hermetik." (Rezension aus Jazzpodium)

Malte Schiller - Saxophon
Sebastian Böhlen - Gitarre
Kenneth Dahl Knudsen - Kontrabass
Matthias Ruppnig - Schlagzeug


Eintritt frei - Spende erbeten

21 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Sebastian Zett & Daniel Lindenblatt: LoveLetters - Ein literarisch-musikalischer Liebesbrief-Parcours

 

Der Schauspieler Sebastian Zett und der Gitarrist Daniel Lindenblatt laden zu einer spannenden Reise durch die
Liebesbrief-Literatur. Beginnend im Mittelalter über Klassik und Romantik bis hin zum ausgehenden 20. Jahrhundert haben sie Liebesbriefe berühmter Persönlichkeiten zusammengetragen (darunter Goethe, Oscar Wilde oder Paula Modersohn-Becker).


Dabei geben die Texte nicht nur einen Einblick in das Seelenleben ihrer Verfasser, sondern auch immer ins jeweilige Zeitalter. Atmosphärisch verdichtet wird das Ganze durch Gitarrenmusik. Ein paar elektronische Liebesbotschaften in Form von E-mail und SMS runden das Programm ab. So bleibt uns der Ausblick auf das, was kommen wird, wenn handgeschriebene Briefe eines Tages vielleicht gar nicht mehr existieren...


Lesung: Sebastian Zett
Gitarre: Daniel Lindenblatt


Eintritt frei - Spende erbeten

22 Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Andreas von Klewitz - Das Lied des Polyphem. Bildnis eines Massenmörders

 

Der Roman erzählt die Lebensgeschichte von Harald Gerneweg, einem in behüteten Verhältnissen aufgewachsenen jungen Mann, der, gänzlich unpolitisch, mehr oder weniger zufällig zur SS kommt und williger Vollstrecker der „Endlösung“ wird. Schicksalhaft verkettet mit ihm ist die Jüdin Anna. Sie, die einmal Haralds erste Schwärmerei war, wird mit ihrem Vater aus Berlin deportiert und überlebt das Minsker Ghetto, flieht zu den Partisanen und steht schließlich dem SS-Mann Gerneweg am Erschießungsgraben gegenüber. Der Prozess vor einem sowjetischen Militärgericht, in dem Anna als Zeugin aufgerufen wird, bringt die Protagonisten erneut zusammen. Das Lied des Polyphem erschien 2004, ein Jahr vor Jonathans Littells Bestseller "Die Wohlgesinnten". In Anlehnung an reale Täterbiografien der alliierten Kriegsverbrecherprozesse (1945-1949) zeichnet der Autor das fiktive Psychogramm eines Täters und stellt die Frage: Was macht Menschen zu Mördern? Die Prozesse gegen NS-Verbrecher zeigen auf: Eitelkeit, Geltungsdrang, Karrierestreben, Diensteifrigkeit und Obrigkeitsglauben gehörten ebenso zu den Triebfedern des Bösen wie Erwägungen materieller Art, wirtschaftliche Perspektivlosigkeit und Charakterschwäche.

 

Andreas von Klewitz ist freischaffender Autor, Journalist und Übersetzer, Gestalter von mehreren Filmen und Büchern zu zeitgeschichtlichen und kulturellen Themen, darunter zum Widerstand in NS-Deutschland, zum Holocaust und zu alliierten Kriegsverbrecherprozessen.


Eintritt frei - Spende erbeten

22 Fr 20:00
Café Tasso    Ausstellung (Textilkunst): Portrait Stories - Maja Björk

 

Maja Björk ist eine schwedische Textilkünstlerin, die sich vor allem illustrativen Stickereien widmet. Die Idee der Ausstellung „Portrait Stories" entstand, als sie Freunde und Familie bat, ihr Porträts von sich und eine ihrer Vorlieben zu schicken.

"Eine Geschichte kann in jedem Bild erzählt werden und ich möchte den Moment, die Farben und das Wesen der Person, kurz, ihre Geschichte mit einer persönlichen Note weiter erzählen." Die Motive zeigen Menschen im Alltag: beim Eis essen, in der Dusche oder beim Einkaufen. Einige Stücke sind ganz handbestickt, andere digital auf Stoff gedruckt und um gestickte Details ergänzt.

Weitere Infos unter majabjork.com

Die Ausstellung ist bis zum 22. November zu sehen.

Eintritt frei - Spende erbeten

22 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Rock/Jazz): Maik Antrack

 

Maik AntrackBilder helfen manchmal wenig. Texte sind oft auch zu viel. Was also machen mit den bleibenden Eindrücken einer Reise?

Stimmungen und Erlebnisse in Australien und der Pazifikgegend wurden zu musikalischen Ideen, Textzeilen zu kleinen Geschichten. Aus der Kombination entstanden Stücke, die der Bassist und Komponist Maik Antrack unter anderem auf dem Album "ooceeyaan" veröffentlichte. Weitgehend als Songs skizziert, bieten sie den Musikern noch Möglichkeiten zum gemeinsamen Erforschen und zeichnen lediglich die Grundlinien für fein gearbeitete Klangräume. Die Charaktere in den Texten verlaufen, staunen und fürchten sich gerne und nur allzu kindlich vor der urzeitlichen Kulisse des großen Südkontinents, seinen Wassern. Und weisen dabei oft den Weg zu instrumentalen Improvisationen.

Ein Konzert, bei dem sich grob geschliffene deutsche Songs mit dem Gefühl des Jazz verbinden. Auf Instrumentals treffen und weiter ziehen. Auf Reisen sind.

Maik Antrack - Bass, Kompositionen
Amr Hammour - Gitarre
Raphael Meinhardt - Schlagzeug

Weitere Infos unter www.musicmaik.de


Eintritt frei - Spende erbeten

23 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Kabarett/Chansons): Das Berliner Schellacktrio

 

Sumse Keil"Ich hab noch einen Koffer in Berlin"

- Eine musikalische Zeitreise nach Paris und Berlin der 1930er Jahre.

Mit Chansons aus dem Repertoire der Comedian Harmonists wie „Veronika, der Lenz ist da“ und „Auf Wiedersehen, my dear“, sowie berühmten französischen Chansons wie „Les feuilles mortes“, „La romance de Paris“, „Mon manège a moi“ und Kammermusik von Jules Massenet und Jacques Offenbach entführt das Berliner Schellacktrio sein Publikum in die vergangene, feinsinnige Ära der Salonmusik und Tanzbälle.

Dariusz Blaskievicz - Violine
Sumse-Suse Keil - Gesang
Sergej Filioglo - Piano


Eintritt frei - Spende erbeten

25 Mo 19:30
Morgenstern    Lesekreis: Wir lesen und besprechen den Roman "Angerichtet" von Herman Koch.

 

Der preisgekrönte Bestseller aus den Niederlanden erzählt ein Familiendrama, das um die Fragen kreist: Wie weit darf Elternliebe gehen? Was darf man tun, um seine Kinder zu beschützen.

 

Mehr zu Buch und Autor hier beim KIWI Verlag

 

Fragen und Anregungen zum Lesekreis:

 


Eintritt frei - Spende erbeten

26 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Jazz): Gur Liraz Trio

 

gur liraz trioPROGRAMMÄNDERUNG

 

Die gefragte, dynamische Rhythmus - Sektion bestehend aus Tom Dayan und Hugo Reydat in Kombination mit dem melodischen Blues - beeinflussten Gitarre-Spiel von Gur Liraz präsentiert eine soulige Mischung aus Jazz-Musik der 1960-iger und die israelisch-französischen Wurzeln der Bandmitglieder. Die Musik umfasst traditionelle Jazz-Standards mit mediterraner Note sowie originale Kompositionen. Das Ergebnis ist eine elektrifizierende musikalische Reise durch improvisierte Landschaften - von der Negev Wüste über die Provence bis zum East Village, New York.

Gur Liraz - Gitarre
Hugo Reydat - Bass
Tom Dayan - Schlagzeug


Eintritt frei - Spende erbeten

28 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Storyatella - Berliner Kurzgeschichten

 

Der Literatursaloon Lunge existiert seit 15 Jahren. Seit 5 Jahren lesen Autoren und Autorinnen jeden letzten Donnerstag des Monats im Café Tasso ihre Geschichten einem wachsenden Publikum vor. Die Vielfalt der Texte brachte viele Augen zum Leuchten, regte Gedanken an, provozierte zustimmende und kritische Bemerkungen, jedoch blieb kaum ein Gast ungerührt.

Neuerdings gibt es zusätzlich zu den Kurzgeschichten musikalische und/ oder poetische Beiträge, wodurch die Abende im Literatursaloon Lunge noch einmal eine ganz andere Note erhalten.

Durch das langjährige Bestehen des Literatursaloons und die zunehmende Qualität der Texte inspiriert, gründeten zwei Autoren die Geschichtenzeitschrift STORYATELLA. In ihr erscheinen zahlreiche Geschichten von Autoren und Autorinnen des Literatursaloons.

Wir freuen uns, Sie bei einer der nächsten Lesungen als Neu- oder Stammpublikum begrüßen zu dürfen.

An diesem Abend präsentiert Storyatella Berliner Shortstories zum Thema "Pracht und Elend".

Es lesen Andreas Vornehm, Oliver Bauer, Anne-Katrin Fritsche & Gäste.

 

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29 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Tango): Duo Duna Rolando / Angela Rutigliano

 

angela rutiglianoAngela Rutigliano studierte bei Pierluigi Camicia klassisches Klavier am “Conservatorio N. Piccinni” in Bari (Italien), wo sie ihren Abschluss mit Auszeichnung bestanden hat. Von 2008 bis 2009 studierte sie bei Konstantin Bogino an der “Accademia Santa Cecilia” in Bergamo (Italien). Als Solo-Pianistin hat sie im Laufe der Zeit viele Wettbewerbe in Italien gewonnen. Die argentinische Tangomusik war schon immer ihre große Liebe. Sie lebt heute in Berlin und spielt Tango mit verschiedenen Musikern.duna rolando

 

 

Duna Rolando wurde in Argentinien geboren und lebt seit 1990 in Deutschland. Sie stammt selbst aus einer Auswandererfamilie. Ihre Vorfahren waren deutsche, italienische und spanische Landsleute. Der unerfüllte Wunsch ihrer Familie,  jemals wieder in die Heimat zurückkehren zu können, prägte ihre Kindheit und somit ihre Erfahrungen, die auch sie seit 1988 im Ausland erleben konnte.


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30 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Folk): Juhana Iivonen & Aidan

 

Juhana IivonenJuhana Iivonen

Es gibt dieser Tage viele Singer/Songwriter. Einige davon strapazieren den Begriff, der schon vor Jahrzehnten mit Bob Dylan entstand und später salonfähig wurde. Oft wird er schnell in die Welt posaunt, sobald jemand mit einer Gitarre  ein Lied schreibt und es selbst spielt - aber nicht jeder Singer/Songwriter ist auch wirklich einer.

Im hohen Norden von Europa, in Finnland, lebt jedoch ein Musiker, der sich diesen Namen redlich verdient hat: Juhana Iivonen aus Helsinki überzeugt nicht nur mit seiner stillen und ruhigen Art, über das Leben zu erzählen, sondern auch mit seinen unerschöpflichen Energie, seine Lieder auf Tourneen in ganz Europa zu Gehör zu bringen - bei einem Blick auf seinen Tourplan fühlt man sich fast schon an Bob Dylans „Neverending Tour“ erinnert. Seine Songs kommen mitten aus dem Leben und seine ehrliche und direkte Art Musik zu machen, ist für das Publikum ein ganz besonderes Erlebnis.

Weitere Infos unter www.juhanaiivonen.com

 

AidanAidan

Der in Eindhoven lebende Singer-Songwriter Aidan hat hart daran gearbeitet, um der Welt ein Stück seiner Musik zu präsentieren - sowohl als Solo-Künstler als auch mit seiner Band "The Wild". Seine Helden nennen sich Ben Howard, John Butler, The Tallest Man On Earth oder John Smith und gemischt mit einer tiefen Bewunderung für antike Mythen und Geschichten über vergangene Zeiten ergeben all diese Einflüsse seinen unverwechselbaren Sound. Der gemeinsame Nenner seiner Songs ist immer der Folk, aber die Überschneidungen mit anderen Genres sind vielfältig: Das Spektrum reicht von Americana- und Blues Music bis hin zu psychedelischen Einflüssen. Auf ruhige, zart gespielte Lieder folgen epische, von Drachen handelnde Songs zu groovigen Tanzbeats. Virtuosität an der Gitarre, eine einzigartige Stimme und wilde, fabelhafte Songtexte – mit Aidans Musik begibt man sich auf eine große Reise.

Weitere Infos unter www.aidan-music.com

 

 


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