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2 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Octavia Winkler: Oranienburger 32 - oder "Zur unterirdischen Tante"

 

Die »Heckmann-Höfe« in der Oranienburger Straße findet heutzutage jeder Berlin-Tourist in seinem Reiseführer. Welche Geschichten verbergen sich aber hinter der heute so strahlenden Fassade?

 Dieses Buch führt zurück in die frühen 50er Jahre, in die noch junge DDR – in einen gutbürgerlichen Haushalt mit jüdischem Kindermädchen, Zugeh­frau und Chauffeur.

Zeitzeugen kommen zu Wort, und an so manche vergessenen Geschichten wird erinnert – an den Bankräuber, der einst in diesem Haus lebte, an das »Fleißige Lieschen«, eine gealterte Prostituierte vom Oranienburger Tor und viele andere Originale aus der Spandauer Vorstadt.

Humorvoll und aus vielen spannenden Details wird hier ein »Erinnerungs-Mosaik« gebaut, das einen ganz besonderen Blick auf Geschichte und Gegen­wart dieser bekannten Straße erlaubt.


Eintritt frei - Spende erbeten

3 Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Manfred Kappeler liest aus seinem Buch Lessings Kiste. Nicolais Plan und das Grimm sche Wörterbuch.

 

1754 beginnt in Berlin die Freundschaft dreier junger Männer: Friedrich Nicolai (22), Moses Mendelssohn (26) und Gotthold Ephraim Lessing (26) diskutieren im »Gelehrten Kaffeehaus« leidenschaftlich über die Misere der deutschen Literatur. Sie verabreden, zur »Hebung« der deutschen Sprache ein »Allgemeines Deutsches Wörterbuch« zu schaffen. Über die Anfänge zu diesem Werk kamen sie aber nicht hinaus. Lessing verwahrte die Vorarbeiten dazu in einer Kiste, die schließlich verloren ging. Nach Lessings frühem Tod skizzierte Nicolai den Wörterbuch-Plan, in der Hoffnung, dass jüngere Sprachforscher ihn dereinst verwirklichen könnten. Hundert Jahre später veröffentlichten Jacob und Wilhelm Grimm den ersten Band ihres »Allgemeinen Deutschen Wörterbuchs«. In der von Jacob geschriebenen Einleitung zu diesem gewaltigen Werk finden sich die vom »Dreigestirn der Berliner Aufklärung« aus der Kritik an den Wörterbüchern ihrer Zeit entwickelten Kriterien wieder.

 

Manfred Kappeler ist Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, emeritierter Professor für Sozialpädagogik an der TU Berlin (1989–2005) sowie Sachbuchautor. 2015 erhielt Kappeler für seine Verdienste bei der Aufarbeitung der Geschichte der Heimkindererziehung das Bundesverdienstkreuz.


Eintritt frei - Spende erbeten

3 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Lieder): Ahabs Linkes Bein

 

Keine Ratten mehr im sinkenden Schiff.

 

Nur noch du und ich.

 

Ahabs Linkes Bein sind das Brüderpaar Matthias und Daniel Hartwig, sowie Kontrabassist Joshua Werner, die ihr jahrelanges, musikalisches Miteinander in der Direktheit eines Trios fortsetzen. Die kleine Besetzung ermöglicht leise und zerbrechliche Momente und kann doch ganz schlagzeuglos grooven wie ein geschmierter D-Zug oder poltern wie ein alter Heizkessel.

 

Dabei wird rührselig von den kleinen Dingen gesungen, nur um kurz darauf schwer verkatert und doch hocheloquent drauf zu spucken und mit gebrochenem Herzen und dem Kopf in den Wolken den Untergang zu predigen. All das wird orchestriert mit einer wilde Mélange aus Betonwüstenfolk, Seemannschanson und Großstadtbluegrass.

 

Matthias Hartwig - Gesänge, Gitarren, Banjo

Daniel Hartwig - Gitarren, Gesänge

Joshua Werner- Kontrabass

 

Wüstenprediger / Festung (SoundCloud) und Walgesang (YouTube)

 

www.ahabslinkesbein.de


Eintritt frei - Spende erbeten

4 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Blues / Fingerstyle / Lieder): Roggers & Harrison - Acoustic Collaborations

 

“Songwriting meets Fingerstyle” ist das Motto der deutsch-österreichischen Zusammenarbeit der beiden Gitarristen “Roggers” und “Harrison”. In ihrem Programm präsentieren sie ihre Stücke solo. Ein spannendes und abwechslungsreiches Programm, in dem es auch immer wieder Platz für eine gemeinsame Performance gibt.

 

Der Gitarrist Harrison (D) studierte Jazz- und Popularmusik am Music Institute in L. A. und zeigt seine Virtuosität auf der Gitarre bei Solo- und Duo-Auftritten. In seinem instrumentalen Fingerstyle-Programm entführt Harrison Sie auf eine musikalische Klangreise der Extraklasse. Arrangements und Improvisationen aus Gypsy-Jazz, Blues, Folk und Traditionals - ein Repertoire aus Stücken von vielen Kontinenten.

 

Jimmy Roggers (A) - dieser Name steht seit über 25 Jahren für feinen Blues, groovige Balladen und Fingerstyle Guitar. Jimmy Roggers präsentiert dem Zuhörer eingängige Melodien, Fingerstyle-Kompositionen, sowie den einen oder anderen Klassiker. Seine Musik lädt ein, die Augen zu schließen und sich fallen zu lassen. Authentisch - von der musikalischen Umsetzung bis zu den Texten - voller Poesie singt er den Blues des Lebens.

 

“Musik ist unser Herzschlag” (O-Ton: Harrison & Roggers).

 

Roggers & Harrison - Acoustic Tour 2019 - Teaser Latin Moon (YouTube)

Vorstellung - Acoustic Collaborations


Eintritt frei - Spende erbeten

7 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Jazz): First Circle

 

Das Trio spielt bereits seit 2014 gemeinsam als kollektive Band, ihre Musik ist humorvoll, melancholisch, selbstbewusst, modern, traditionell, enorm fokussiert.

 

„…zuweilen glaubt man ein Echo des späten John Coltrane zu hören.“ JazzThing

 

In der Besetzung ohne Harmonieinstrument stellen sie Improvisation und Interaktion in den Vordergrund ihrer Musik und versuchen so, bisher unerforschte Wege zu beschreiten. In ihrem Programm, bestehend aus Eigenkompositionen, sowie freien Improvisationen, vertiefen sie die Möglichkeiten des Zusammenspiels so weit wie möglich, wobei ihr charakteristischer Bandsound zum tragen kommt.

 

Das Trio gewann bei der „Bundesbegegnung Jugend Jazzt 2015“ den Studiopreis des DLF, den Sonderpreis der UDJ für ihre herausragenden Kompositionen, sowie den Konzertpreis der Eldenaer Jazz Evenings 2016. Victor Fox gewann zudem einen Solistenpreis. Nach ihrem ersten Album „conversations with the unknown“ erschien im Juni 2017 ihr zweites Album „GLÄÜÖ“, welches in Kooperation mit dem deutschen Musikrat im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk aufgenommen und bei Unit Records veröffentlicht wurde.

 

Victor - Tenorsaxophon
Roger - Kontrabass
Felix - Schlagzeug

 

First Circle live at JATM 2017 - Swing Brutal (YouTube)

 

First Circle - Tour Trailer 2019 (YouTube)

 

www.firstcircleblog.wordpress.com


Eintritt frei - Spende erbeten

9 Do 19:30
Morgenstern    Lesung: Vorsicht Trolle! Skandinavisches in Wort und Klang mit der Gruppe Eibenklang

 

Die Gruppe Eibenklang um Märchenerzählerin Silvia Ladewig, Cosima Hoffmann (Drehleier, Dudelsack, Krummhörner, Flöten, Brummtopf…) und Florian Hellbach (Laute, Gitarre, Ukulele…)  statten dem Morgenstern einer ihrer fast schon legendären Besuche ab. Geboten werden dieses Mal Märchen, Sagen und Geschichten aus dem hohen Norden, dazu erklingen nordische Weisen, sowie traditionelle skandinavische Tanzmusik von Långdans bis Polska – gespielt auf der Säckpipa (ein schwedischer Dudelsack), auf Laute, Drehleier und Nyckelharpa (ein schwedisches Streichinstrument).

 

Special guest: Arne Spekat (Akustikbass)

 

Infos rund um die Gruppe Eibenklang gibt es hier: www.eibenklang.de


Eintritt frei - Spende erbeten

9 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Die Unerhörten

 

"Die Unerhörten" sind kreative, talentierte Autorinnen und Autoren, die mit großem Engagement unerhörte Literatur schreiben und ihre Texte seit 2009 gemeinsam in Berlin vorlesen. Das Besondere an den "Unerhörten Leseabenden" ist die breitgefächerte Individualität der Schreibstile. 2011 waren "Die Unerhörten" nominiert zur besten Lesebühne Berlins.

An diesem Abend präsentieren sie Texte unter dem Motto "Kreuzfahrt".

Mehr auf der Homepage...


Eintritt frei - Spende erbeten

10 Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Ursula Haas aus ihrem neuen Gedichte-und Poesieband Wortfisch im grünen Aquarium

 

Sieben Jahre Leben (2010-2017) wird hier in Poesie verpackt. Die Münchner Poetessa Ursula Haas spricht in ihrem Buch Leser an, die sich über eine poetische Wahrnehmung einem menschlich-philosophischen und politischen Zugang öffnen möchten. Im Mittelpunkt stehen „Lebenszeichen und Lebenszeiten“, „Reiseziele“ und „Park- und Gartenvergnügen“ und mit dem Zyklus „Taogedichte. Im Flug“ sucht die Autorin eine Weiterdichtung des 1. Buches Daodejing von Laotse. Zum poetisch-politischen Höhepunkt wird der Zyklus „Prinzipien der Eleminierung“, in dem die heutige Flüchtlingssituation mit Bildern der alten Archegeschichte verdichtet wird.

 

Ursula Haas hat deutsch-böhmische Wurzeln und lebt in München. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Pädagogik. Sie schreibt in den Genres Lyrik, Roman, Erzählung, Theaterstücke und Essay. Als Librettistin wurde sie von Rolf Liebermann durch ihren Roman „Freispruch für Medea (1986) entdeckt. Für ihn, Adriana Hölszky, Paul Engel, Widmar Hader u.a. schrieb und schreibt sie Libretti. Ebenso schreibt sie begleitende Texte für konzertante Opernaufführungen z.B. für das Münchner Kammerorchester, Concerto Köln, Ensemble orchestrale de Paris etc. mit Sprechern wie Dietrich Fischer- Dieskau und Bruno Ganz. Zuletzt erschienen ihre Erzählungen „Busenfreundinnen. Geschichten zu Lust und Brust“ (2014) und Lyrik und Ghasele „Ich kröne dich mit Schnee“, auf den sie den „Nikolaus-Lenau-Preis erhielt.


Eintritt frei - Spende erbeten

10 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Weltmusik): The Balkonians

 

The Balkonians - Eine musikalische Reise durch Europa

 

Seit 2013 gibt es sie, dieses Trio aus Berlin. Cello, Sopransaxophon bzw. Querflöte und Gitarre. Klänge, überwiegend östlich, mal melancholisch, mal freudig-tanzwütig. Eine gemeinsame Liebe zur Europäischen Folkmusik verbindet sie, aber – wie der Name schon vermuten lässt – es ist die osteuropäische Musik, die den Ton angibt und ihren Stil prägt.

 

Traditionelles wird liebevoll aufgegriffen, umgedeutet, neu inszeniert. Das Ergebnis: Acoustic Balkan Fusion - eine Reise quer durch den Kontinent, einmal Ost nach West und zurück!

 

Markus Renner: Cello
Jenka Bühler: Sopransaxophon, Querflöte
Mike Hembury: Gitarre

 

Video - Chaori (YouTube)

SoundCloud - The Balkonians

www.balkonians.de


Eintritt frei - Spende erbeten

11 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Lieder): Alex Spencer

 

Auf ihrem neuen Album „Shine“ hören wir Alex Spencer auf dem sanften, hell schimmernden Fluß eines hochkarätigen Jazzensembles. Es ist eine Bootsfahrt, auf der jeder Ruderschlug zählt, und das Treiben und Schaukeln auf den Wellen und stets tiefe innere Strömungen zum Ausdruck bringt. Mal gleitet ihre Stimme durch Paul Engelmanns lyrisches Alto-Saxophon, mal schwimmt ihr Gesang sanft stromabwärts auf Ben Lehmanns Kontrabass.

 

Ihr Themen sind ebenso überraschend wie alltagsnah: Insekten und Wüsten, Roboter und expressionistische Malerei. Es sind Lieder von kristalliner Klarheit, warmherzig und klug, getränkt vom Fluß des Berliner Lebens. Wir hören die Veränderung, wir hören eine reife Sängerin und Bühnenpersönlichkeit, die mit allen Wassern gewaschen ist – "changing shells on the shifting sand".

 

Alex Spencer auf SoundCloud

 

 


Eintritt frei - Spende erbeten

14 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Jazz): Schippa´s Kiosk

 

Ein energiegeladenes Trio, das unzweifelhaft seine Wurzeln im Jazz hat, aber mit einer gewissen diebischen Freude in allen Tümpeln der improvisierten Musik angelt. Raffiniert komplexe Kompositionen stehen im Kontrast zu Jazzrockigem, dem eine ordentliche Injektion Free-Punk eingeimpft wurde. Freie Passagen und unverkrampft Schönes gesellen sich zueinander. Da wird ein alter deutscher Schlager schon mal durch den Country-Kakao gezogen und der Blues ist allgegenwärtig. Über allem aber steht die Überschrift: G R O O V E !

 

Mit Christian Marien und Horst Nonnenmacher hat Schippa Mitstreiter gewinnen können, die einander über viele Jahre hinweg aus verschiedensten Projekten vertraut sind. Horst Nonnenmacher ist vor über 20 Jahren nach Berlin gekommen und hat sich hier im Laufe der Jahre zu einem der meist beschäftigten Bassisten der Berliner Jazzszene entwickelt. In diesem Trio präsentiert er sich fast ausschließlich und für viele überraschend als virtuoser E-Bassist. Christian Marien - erst in den Neunzigern zugezogen - hat sich in kürzester Zeit an die vorderste Front des neuen Berliner Jazz gespielt. Unter den vielen Projekten, in denen er tätig ist, findet sich auch das zweite Ziehkind Schippas, die Band "UnbedingT". Alle drei sind darüber hinaus das rhythmische Rückgrat von Hannes Zerbes Jazzorchester.

 

"...transparente, stilistisch vielseitige, hartkantige Jazzrock-Musik bester Güte. Ideal für Hörer, die im Rahmen des Bekannten Unbekanntes aufspüren wollen."
Mathias Bäumel/Jazzzeitung

 

Jörg Schippa - Git/Komposition
Horst Nonnenmacher - E-Bass
Christian Marien - Drums

 

Schippa´s Kiosk Trailer (YouTube)


Eintritt frei - Spende erbeten

17 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Lieder / Gedichte): HERBSTESKOMMEN - nach Gedichten von Louis Fürnberg

 

Frank Viehweg
HERBSTESKOMMEN
nach Gedichten von Louis Fürnberg

 

„In Mähren geboren, in Böhmen aufgewachsen, der Dichter genau wie mein Vater“, sagt der Dichtersänger Frank Viehweg. Und: „Vielleicht hat mir auch das die wiederholte Begegnung mit den Versen Louis Fürnbergs leicht gemacht. Der Dichter aber gehörte zur Generation meines Großvaters.“ Fürnberg kam 1909 in Iglau zur Welt und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Karlsbad.

 

Sein 1937 geschriebenes Du hast ja ein Ziel vor den Augen avancierte in der DDR zu einem legendären FDJ-Lied.1976 landeten die Puhdys einen Hit, in dem es heißt: Alt wie ein Baum möchte ich werden, genau wie der Dichter es beschreibt. Kaum einer wußte, kaum einer weiß es heute:

Der Dichter ist Louis Fürnberg.

 

Fürnberg ist heute vergessen, sein Werk ist versunken. Sein Name findet nur manchmal noch Erwähnung in dem Hinweis auf den Autoren des Liedes der Partei: Die Partei, die Partei, die hat immer recht / Und Genossen, es bleibe dabei / Denn wer kämpft für das Recht, der hat immer recht, gegen Lüge und Ausbeuterei

 

Das Werk des Dichters aber ist unendlich größer. Siebzehn Gedichte aus dem umfangreichen Werk Louis Fürnbergs hat Frank Viehweg in Töne gesetzt. Das Thema Herbst für den Liederzyklus, als Jahreszeit und Herbst des Lebens, hatte sich dabei fast von selbst ergeben. Nachdem die Vertonungen abgeschlossen waren, las Frank Viehweg in den Erinnerungen seiner Frau Lotte: Immer hat Fürnberg die Herbste beschrieben, die wir erlebt haben, denn er hat diese Jahreszeit ganz besonders geliebt.

 

1954, in einer Zeit von unübersehbaren antisemitischen Tendenzen nach den Slánský-Prozessen, siedeln die Fürnbergs von Prag nach Weimar über. Dem Dichter aber bleiben nur noch drei Jahre. Er stirbt, 48jährig, nach einem Herzinfarkt. An seinem Todestag schreibt Fürnberg an den jungen Dichter Rainer Kirsch:…daß das Leben viel komplizierter ist als ein Gedicht. Daß aber Gedichte zum Leben gehören, weil man ohne Schönheit, ohne Tiefe und ohne die Weisheit der Gedichte nicht leben kann.

 

"Herbst" (Louis Fürnberg) mit Frank Viehweg (YouTube) 

"Alt möcht' ich werden"

www.frankviehweg.de


Eintritt frei - Spende erbeten

18 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Latin+Singer/Songwriter): Popp-Art-Trio - Brazilian Train

 

Die Musiker um den Gitarrenvirtuosen, Komponisten und promovierten Musikpädagogen Reimundo Popp sind der klassisch und im Jazz ausgebildete Sänger Peter Fricke und der studierte Perkussionist Samuel Bilger. Im aktuellen Programm „Brazilian Train“ leben sie auf der Bühne ihre Passion für Lieder, Songs und Instrumentals, dicht am rhythmischen Puls südamerikanischer Lebensfreude. Dazu gehören nicht nur die temperamentvollen Grooves von Bossa Nova, Samba und Choro, sondern auch die melancholischen Balladen von Liebe. Lust und Leidenschaft. Mal tiefsinnig, manchmal philosophisch und immer humorvoll, präsentieren die Künstler ihre Storys, getragen von ihrer virtuosen und ergreifenden Musik, die schon mal Genres überspringt.

 

„… faszinierend die virtuose Leichtigkeit und meisterhaft die Gestaltung in allen Klangschattierungen, ein eindrucksvolles Konzert.“ (Frankfurter Rundschau)

 

Reimundo Popp (Classical/Flamenco Guitar)
Peter Fricke (Vocals)
Samuel Bilger (Percussion)

 

Popp-Art-Duo - Carneval of Live (YouTube)

Reimundo Popp - Sanzacion del timple (YouTube)

www.reimundpopp.de

 


Eintritt frei - Spende erbeten

21 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Kammermusik für Violine und Piano): Hubicki/Bogen Duo

 

Das Berliner Hubicki/Bogen Duo wurde im Herbst 2018 gegründet, aber seine Ursprüge reichen bis zu dem Moment zurück, als sich der Pianist Kacper Hubicki aus Süddeutschland und der Violinist Bogen aus Südpolen am Jazzinstitut in Berlin das erste Mal trafen. Während dieser Zeit des gemeinsamen Erkundens der eigenen und geteilten Faszinationen schmiedeten die beiden Musiker eine zweifache Bindung, die sich zum Einen aus der unausgesprochenen und leidenschaftlichen musikalischen Chemie und zum Anderen aus der herausfordernden und tiefgreifenden Freundschaft speist. Mit diesen beiden Elementen im Hinterkopf gründeten sie dann an einem kalten Abend in Charlottenburg das an diesem Abend in Erscheinung tretende Duo...

 


Das Hubicki/Bogen Duo greift auf die alte Tradition der Kammermusik für Violine und Piano zurück und versetzt diese in den immer noch frischen Kontext des modernen musikästhetischen Einflusses in verschiedenen musikalischen Stilen wie Jazz, Folk und Avantgarde. Die Musiker performen sowohl eigene Kompositionen als auch Arrangements von inspirierenden Experten der Musikgeschichte und sind somit in der Lage, ihre Leidenschaft und Liebe für das Schaffen von Musik mit ihrem Publikum zu teilen.

 

Hubicki/Bogen Duo "Infant eyes" by Wayne Shorter (YouTube)

Hubicki/Bogen Duo "Analytique" (YouTube)


Eintritt frei - Spende erbeten

23 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Houssam Hamade: Sich Prügeln

 

Lesung mit Houssam Hamade. Er ist Autor des Buches „Sich Prügeln“. 18 Erzähler*innen schildern darin eine Situation, in der sie bereit waren, zuzuschlagen. Und wofür. Und ob sie es wieder tun würden. Der Bayerische Rundfunk war "begeistert" von "Sich Prügeln".
Houssam Hamade ist freier Journalist und schreibt unter anderem für die Zeit und die Taz. Er ist außerdem Sozialwissenschaftler und war lange Türsteher.

Musikalische Begleitung: Herr Nals und Gary Flanell (RocknRoll zu zweit)

 


Eintritt frei - Spende erbeten

24 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Chansons): C'EST SI BON!

 

Französische Chansons und deutsche Frankreich-Schlager

 

Ganz Paris träumt von der Liebe, auf „Paris“ reimt sich immer „süß“ und auf „l’amour“ antwortet man „toujours“. Im Spiegel deutschsprachiger Frankreich-Schlager feiert das deutsch-französische Duo Johanna von Kuczkowski (Gesang/Kontrabass) und Thibault Falk (Klavier) das französische Chanson in einem lustvollen Spiel mit Klischees und liebevollem Respekt für die musikalischen Ohrwürmer von den 1920er Jahren über Edith Piaf und Charles Aznavour bis hin zu aktuellen französischsprachigen Hits wie „Sympathique“ (Pink Martini). Das ist so gut – C’est si bon!

 

Mehr Infos unter: www.johannavonkuczkowski.de

 

Johanna von Kuczkowski (Gesang/Kontrabass)

Thibault Falk (Klavier)


Eintritt frei - Spende erbeten

25 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Lieder): ILLUTE & ELLEN BONTE

 

Erstes Konzert: ELLENS KOMPLIZEN

 

Flachbildwelten und Stellschrauben: Ellen Bonte und ihre Komplizen verleihen dem Kleinen eine Stimme, um das Große auszuhalten. In direkter Sprache und wachsam assoziativen Bildern berühren die Lieder durch ihre soulige Intensität und begleiten einen später als Ohrwurm nach Hause.

 

Ellen Bonte – Stimme, Gitarre
Maren Patzwahl– Geige
Franz Schwarznau– Kontrabass

 

Ellens Komplizen - Slowmotion (bandcamp)

 

Zweites Konzert: ILLUTE = Illustration + Ute


Wer diese einfache Formel kennt, weiß schon eine ganze Menge über ILLUTE, die mit bürgerlichem Namen Ute Kneisel heißt und neben der Musik den Beruf der Illustratorin ausübt. Berlin ist der Ort, den ILLUTE auserkoren hat, um dort zu arbeiten und zu leben. Hier bebildert sie Postkarten, Bücher und natürlich ihre eigenen CDs. Aber bunte Bilder allein reichen ILLUTE nicht, also schreibt sie in ihrer Freizeit leichtfüßige und zugleich nachdenkliche Lieder auf deutsch, spanisch, englisch und japanisch. Meist bleibt sie allerdings der deutschen Sprache treu und singt in schlichten und dabei oft verzückend ironischen Worten von Wünschen, dem Loslassen und Beziehungen. All das tut ILLUTE auf unbefangene und gleichzeitig charmant-zurückhaltende Art und Weise. Und so kommt es, dass ihre Illustrationen kleine Lieder sind und sie Lieder schreibt, die wirken, als wären sie kleine Illustrationen.

 


Ute Kneisel – Stimme, Piano, Gitarre, Ukulele
Sarah-Luise Raschke – Cello, Stimme

 

ILLUTE - Sichtbar (live bei TV Noir / YouTube)

www.illute.com

 

 


Eintritt frei - Spende erbeten

28 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Jazz): Krähe mobil

 

Krähe mobil ist ein Berliner Jazz Trio. Im Zentrum steht Gefallen am Zusammenspiel, das sich durch profunde Kompositionen, Freiraum für Improvisation, Spontaneität sowie die Bereitschaft für unerwartete musikalische Wendungen auszeichnet. Der Sound des Trios ist im Jazz verwurzelt und integriert spielend verschiedenste musikalische Einflüsse, konzeptuelle Ansätze sowie prägnante Grooves. Die Eigenkompositionen der Bandmitglieder haben starke Identität und fügen sich durch Improvisation und Inspiration des Moments zu einem individuellen Gesamtsound. Die intensive Zusammenarbeit ermöglicht dem Trio musikalische Flexibilität und schafft Raum für Interaktion.

 

Jacob Müller - Gitarre
Johannes Schauer - Kontrabass
Johann Gottschling - Schlagzeug

 

Anadia by Krähe mobil @Innenhofstudio (YouTube)

www.kraehemobil.com


Eintritt frei - Spende erbeten

30 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Storyatella - Berliner Shortstories

 

Der Literatursaloon Lunge existiert seit 2001. Seit 2011 lesen Autoren und Autorinnen jeden letzten Donnerstag des Monats im Café Tasso ihre Geschichten, Texte und Poeme einem wachsenden Publikum vor. Die Vielfalt der Texte brachte viele Augen zum Leuchten, regte Gedanken an, provozierte zustimmende und kritische Bemerkungen, jedoch blieb kaum ein Gast ungerührt.

Dazu gibt es zusätzlich zu den Kurzgeschichten musikalische Beiträge, wodurch die Abende im Literatursaloon Lunge noch einmal eine ganz andere Note erhalten.

Durch das langjährige Bestehen des Literatursaloons und die zunehmende Qualität der Texte inspiriert, gründeten zwei Autoren die Geschichtenzeitschrift STORYATELLA. In ihr erscheinen zahlreiche Geschichten von Autoren und Autorinnen des Literatursaloons.

An diesem Abend präsentiert der Literatursaloon LUNGE & Storyatella Literatur zum Thema Ego ist auch bloß ein Gott.

Es lesen: Andreas B. Vornehm. Oliver Bauer, Zartelli, Mechtild Blankenagel, Lydia Kraft und Geruede.


Eintritt frei - Spende erbeten

31 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Tango): Camila Arriva Trio

 

In ihrem Geburtsort Luján in Argentinien begann Camila Arriva ihr Musikstudium in Gesang und Gitarre. 2005 startete sie ihre professionelle Gesangskarriere am Conservatorio Manuel de Falla in Buenos Aires, die sie später am Conservatorio de Música de Barcelona in Spanien fortführte. Sie erhielt ihren Universitätsabschluss in Gesang an der Universidad Nacional de las Artes in Buenos Aires und lebt heute in Berlin, wo sie bei der bekannten Sängerin und Lehrerin Janet Williams ihre Gesangstechnik weiter ausbaut.

 

Im Juni 2018 nahm sie in Berlin ihr erstes Album „Canciones que traigo“ auf, das in Zusammenarbeit mit den bekannten argentinischen Musikern: Pablo Woiz, Gabriel Battaglia, Pablo Schwarz, Beltrán González und Javier Pino entstand. Die Lieder sind eine Mischung aus argentinischen Genres, mit denen sie sich identifiziert: Tango, Folklore, Rock und Cumbia.

 

Für den Abend bringt sie uns ein besonderes Tangokonzert mit ihrem in Berlin neu gegründeten Trio:

 

Camila Arriva: Gesang

Federico D’Attellis: Gitarre

Tomás Díaz: Bandoneon 

 

CAMILA ARRIVA - "Buscándote" (Videoclip Oficial / YouTube)


Eintritt frei - Spende erbeten

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